Technik spielerisch vermitteln!
Interesse frühzeitig wecken!

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KiWiZ e.V. - Ziele und Bausteine

Schwerpunkt der Vereinsarbeit des KiWiZ e.V. ist die aktive Unterstützung von Kindertagesstätten, Kindergärten und Grundschulen bei ihrer Aufgabe, Kinder und Jugendliche für Technik und Naturwissenschaften zu begeistern. Dazu wurden vier konkrete Handlungsfelder identifiziert:
  • Aufbau eines regionalen Netzwerks, um Aktivitäten zu bündeln
  • Vermittlung von Patenschaften zwischen Grundschulen und Unternehmen
  • Aufbau einer Support-Plattform für Lehrkräfte
  • Durchführung von Bildungsmaßnahmen in Grundschulen und Kindergärten

Durch praxisnahe und handlungsorientierte Heranführung an Technik wird die Erziehung in diesen Fächern gefördert. Ziel ist es, langfristig eine Vielzahl von Jugendlichen für mehr Engagement in technischen Berufe zu gewinnen

7. KiWiZ-Forscherpreis: Grundschulen schaffen "Bauwerke aller Art"

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Hannover, 19. Mai 2017 – „„Bauwerke aller Art!“ so lautete das Motto des diesjährigen Forscherpreises des Vereins Kind-Wissen-Zukunft e.V. Seit 2008 unterstützen die KiWiZ-Mitgliedsunternehmen Grundschulen in Hannover und der Region, um dort das Thema Technik im Sachunterricht nachhaltig zu fördern. Das Konzept sieht vor, dass Grundschullehrerinnen und -lehrer zunächst an Schulungsveranstaltungen zum richtigen Umgang mit dem KiTec-Technikbaukasten teilnehmen, die dann den Schulen kostenlos zur Verfügung gestellt werden. Durch das Engagement der Partnerunternehmen konnte bereits weit über die Hälfte aller Grundschulen in Hannover mit dem KiTec-Kästen ausgestattet werden, ein Rekord im bundesweiten Vergleich. In diesem Jahr fand der KiWiZ Forscherpreis bereits zum siebten Mal statt.Austragungsort des Wettbewerbs war die Firma HeidelbergCement in Hannover-Anderten.

Als Hersteller von Baustoffen ist das Unternehmen weltweit die Nummer 1 bei Zuschlagstoffen, Nummer 2 bei Zement und Nummer 3 bei Transportbeton. Als langjähriges Mitglied der Wissensfabrik und des KiWiZ e.V. fördert es an allen Standorten in Deutschland den Einsatz der KiTec-Technikbaukästen in Grundschulen. Werksleiter Dr. Christoph Hommertgen ist ebenfalls ein großer Fan der Patenschaften: „Ich freue mich, dass sich in Hannover und der Region so viele Schulen und Lehrer für die Idee begeistern können, Kinder im Grundschulalter spielerisch mit Technik vertraut zu machen. Alleine hier in Hannover arbeiten wir mit vier Grundschulen zusammen.“ Auch der Bezirksbürgermeister von Misburg-Anderten, Klaus Dickneite, war von der Vielfalt und der Qualität der Bauwerke der einzelnen Teams begeistert: "Ich bin beeindruckt, welche kreativen Lösungen entstehen, wenn Kinder mit Technikbaukästen und Holz Bauwerke schaffen. Ich kann mir gut vorstellen, dass hieraus der eine oder andere Bauingenieur der Zukunft wird.“

Über 60 Schülerinnen und Schüler von 13 Grundschulen präsentierten ihre kreativen und technisch eindrucksvollen Bauwerke den kritischen Augen einer Jury. Neben Sepp D. Heckmann, Vorstand des KiWiZ e.V. und Gastgeber Dr. Christoph Hommertgen gehörte auch Thorsten Walinger vom TÜV Nord Mobilität zu den diesjährigen Juroren. „Die Ergebnisse der vorgestellten Arbeiten lagen alle sehr dicht beieinander. Wir hatten innerhalb der Jury keine leichte Aufgabe“, bemerkte Walinger nach der Preisverleihung. Mit Katja Meyer-Kobbe (MeKo Laserbearbeitung), Dr. Axel Jentzsch als Vertreter der Wissensfabrik – Unternehmen für Deutschland e.V. und Prof. Heyno Garbe von der Leibniz Universität Hannover standen drei weitere erfahrene Gutachter bereit, um die gezeigten Arbeiten der jungen Nachwuchsforscher nach einem vorgegebenen Kriterienkatalog zu bewerten.

Grundlage des diesjährigen KiWiZ-Forscherpreises waren Projektarbeiten mit dem KiTec-Baukasten zum Thema „Bauwerke aller Art“. Hierbei wurden die kreativen und technischen Kompetenzen der Kinder gezielt gefordert und gefördert. Nachdem die Schülerinnen und Schüler sich mit dem Baumaterial und den entsprechenden Werkzeugen vertraut gemacht haben, legen sie zunächst einen sogenannten Werkzeugführerschein ab. Anschließend wird für die Aufgabenstellungen eine Lösung entwickelt und umgesetzt. Die jeweils besten Projekte einer Schule können dann für den KiWiZ-Forscherpreis angemeldet werden. Insgesamt dreizehn Schulen nahmen mit je einem Schülerteam die Einladung an und wetteiferten um die begehrten Auszeichnungen.

Insgesamt vier Preise in verschiedenen Kategorien und ein Sonderpreis wurden in diesem Jahr vergeben. Den Preis in der Kategorie „Kreativität“ gewann die Grundschule Tegelweg mit einer aufwändig gestalteten und dekorierten „Nana-Grotte“ in Anlehnung an die hannoverschen Arbeiten der Malerin und Bildhauerin Niki de Saint Phalle. In der Kategorie „Technik“ gewann die Pestalozzi-Grundschule aus Hannover-Misburg den begehrten Preis mit ihrem Nachbau der Hindenburgschleuse in Anderten. Die beste „Umsetzung des Themas“ sprach die Jury der Grundschule Garbsen Mitte für ihre „Traumhaus-Siedlung“ zu. Mit einem beeindruckenden Turmbau sicherte sich die Friedrich-Ebert-Schule aus dem Stadtteil Badenstedt den Sieg in der Kategorie "Junge Forscher". Der Sonderpreis, ein Besuch des TechLabs der Leibniz Universität Hannover, ging an Schülerinnen und Schüler der Grundschule Beuthener Straße, die sich für den Bau von Häusern im Stil des US-amerikanischen Pop-Art Künstlers James-Rizzi entschieden hatten. Neben einer Glastrophäe mit dem Gesicht des berühmten Forschers Albert Einstein können sich die jungen Forscher über eine handgegossene Medaille und gemeinsam mit ihrer Schule zudem über ein beachtliches Preisgeld freuen. NDR-Moderator Andreas Kuhnt hatte auch in diesem Jahr wieder die Aufgabe übernommen, den stolzen Schülerinnen und Schülern ihre Preise zu überreichen.

Arbeitsweise und Partner

Für Dr. Axel Jentsch, dem Vertreter der Wissensfabrik e.V., die die KiTec-Baukästen nach neuesten pädagogischen Erkenntnissen konzipiert haben, hat das Engagement von KiWiZ Modellcharakter: „Wir freuen uns, dass in Hannover das Thema Technikförderung so konsequent angegangen wird. Mit dem KiWiZ e.V. haben wir hier in der Region einen starken Partner, der unsere Ideen und Arbeiten perfekt ergänzt.“ Die Wissensfabrik ist eine Initiative von bundesweit rund 130 Unternehmen und Stiftungen zur Förderung von Bildung und Unternehmertum in Deutschland. Insgesamt hat die Wissensfabrik in den vergangenen 12 Jahren 2.760 Bildungspartnerschaften abgeschlossen und damit über 700.000 Kinder erreicht. Der hannoversche Verein KiWiZ hat sich bereits im Jahr 2009 mit der Wissensfabrik zusammengeschlossen.

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